Den Auftakt bildet der in Köln lebende Künstler Klaus Osterwald (*1946), der an den Schnittstellen von akustischer und visueller Wahrnehmung arbeitet und die Tonkurven unterschiedlichster Klänge und Geräusche in die Dreidimensionalität keramischer Skulpturen überführt. Hierfür verwendet er den Verlauf einer anwachsenden und wieder verebbenden Sound-Amplitude als Formäquivalent für die auf einer Töpferscheibe aus Ton gedrehtem Hohlkörper und erzeugt sinnfällige Korrelationen zwischen den flüchtigen Klängen im Raum und ihren voluminösen Inkarnationen als plastischen Objekten.
Klaus Osterwald: Verdächtige Geräusche
25. Januar 2008 – 12:33